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Erste Ansätze künstlerischer Begabung lassen sich um 1980 in den Werken Freund in Danzig und Mykonos für vier erkennen, die unbeendet blieben und somit auch die Schreibtischschublade des Jugendzimmers in Berlin-Spandau nicht verließen.

Zur gleichen Zeit verhallt auch eine (gesangliche) Bewerbung
bei der BRAVO Boy des Jahres-Wahl offenbar ungehört.

Trotzdem oder gerade deshalb nimmt Felix Unterricht und interpretiert bei einem Eignungstest für fortschreitende Studien im Gesangsfach den Titel
Peter Pan von Paola technisch gesehen vollkommen makellos.

Der Talentwettbewerb in einer Diskothek in Berlin-Lichterfelde endet für ihn
jedoch in einem Debakel: Letzter Platz
für seine Version des Liedes von Hannes Schöner Nun sag’ schon adieu.

Die in vier Sprachen (deutsch,
französisch, englisch,
niederländisch) gesungene Fassung von Ein bisschen Frieden dagegen wird nicht nur für Nicole ein Hit: Felix belegt den dritten Platz in einer Diskothek in Berlin-Mariendorf.

Der Preis: Eine Flasche Sekt für einen bis dahin gänzlich antialkoholisch existierenden Körper.

Bis 1984 verfasst Felix ca. 150 Liedtexte, die aber zu keiner Aufführung kommen: Sie wurden einzig zur Auseinandersetzung
mit Persönlichem geschrieben und nicht für die Öffentlichkeit.
Im gleichen Zeitraum entstehen unter dem Pseudonym Flex einige Gedichte und das Drehbuch zu dem autobiographisch gefärbten
Diaprojekt Felix - Ein Alltagsmärchen ?!.

Die Arbeiten an einem Roman mit dem Titel Frühling in der Stadt gehen über die Entwicklung einer Synopsis nicht hinaus.

1985 entsteht das Drehbuch zu einem etwas surrealen Film
mit dem Titel Eins und eins, das macht zwei.
Bis 1987 liegt es in einer Schublade. Zwar werden dann ein paar Probeszenen gedreht,
aber das Projekt dennoch nicht weiter verfolgt.

Im Jahre 1986 stößt Felix zu dem populären
Travestie-Ensemble Ladies Neid und macht unter dem Namen Daphne de Luxe von sich reden.

 Es folgen u.a. Auftritte im Berliner Tempodrom und im SO 36.
Mit dem Programm Klaras Tagebuch gastiert er als Akteur der Gruppe Las Fenjalas eine Woche lang jeden Abend mit Erfolg in München.
1987 sieht das Solo-Programm Neurosen aus Athen und
weitere Auftritte, z.B. bei einer Veranstaltung der SPD gemeinsam mit Lotti Huber.
Zu dieser Zeit arbeitet Felix auch bei der Zeitschrift Siegessäule, wo er für den Programmteil zuständig ist und modelt bei Modenschauen wie der OFF-Line und der AVE.

In einer Show der Teufelsberg Filmproduktion mit dem Titel Grabe mal nach Rosenthal tritt Felix/Daphne als Gast auf. Aus diesem Kontakt zu Filmemacher und Moderator Ades Zabel entwickelt sich nicht nur eine längere Zusammenarbeit, sondern auch die Teufelsberg Showproduktion.
Die Programme Der große Preis mit Wilma Thoelke, Weihnachtswirbel mit Maria und Joseph und Kaugummi im Haar erreichen Kult-Status
in der Berliner Szene.

Der Höhepunkt allerdings ist die (stets ausverkaufte) Aufführung
Langer Samstag - oder 389, bitte Hörer
auflegen!
, mit dem die Teufelsberger auch auf Tournee gehen und in Schmidts Theater in Hamburg, in Bremen
und sogar in Wuppertal gastieren.
Dabei stammen nicht nur die Liedtexte von Felix, sondern fast die komplette Musikauswahl und -abmischung.

Von der Teufelsberg Filmproduktion werden auch zwei Projekte laufender Bilder in Angriff genommen, deren Idee bzw. Drehbuch auch wiederum von Felix stammen: Tannenstraße, eine Parodie auf die ARD-Fernsehserie Lindenstraße und eine Neuverfilmung von Madonnas Leinwandklassiker unter dem Titel
Daphne...verzweifelt gesucht.
Letztere Produktion war schon zu
75% abgedreht, scheiterte aber in der Fertigstellung aufgrund von Differenzen einiger maßgeblich Beteiligter.

In diesen Jahren ist Felix auch als Statist und Nebendarsteller im Fernsehen und Kino zu sehen, u.a. in Der Experte (mit Dieter Hallervorden), in der
ARD-Vorabendserie Molle mit Korn
und dem ZDF-Serienhit
Die Wicherts von nebenan.

Nach seinem Rückzug von der Bühne 1992 schreibt Felix hauptsächlich weitere deutschsprachige Liedtexte, sogenannte Cover-Versionen internationaler Titel,
die er in seinem Heimstudio
teilweise auch selbst einsingt.
Bis heute sind ca. 500 Texte entstanden.

Ab 1995 widmet sich Felix vor allem einer satirischen Autobiographie mit dem Titel ...beziehungsweise.

Es folgt eine jahrelange, sehr unkreative Phase zwischen 1998
und 2002, bis er sich seiner Talente wieder besinnt.
Und sogar neues ausprobiert. Er beginnt Skulpturen zu fertigen, Collagen zu erstellen und gestaltet zahlreiche Netzpräsenzen.
Auch hat er ein Interesse an Fotografie entdeckt.

2003 entsteht die Idee zu Schokodummy - einer sarkastischen Betrachtung und Abrechnung mit dem Einzelhandel und dessen Kunden aus Sicht der Verkäufer (Felix hat selbst 20 Jahre in verschiedenen Branchen des Einzelhandels gearbeitet).
Neben der Arbeit an diesem Projekt verfasst Felix immer häufiger Kurzgeschichten. Dieses Genre gewinnt zunehmend Bedeutung
in seinem kreativen Schaffen.

Erfolgreich daraus hervor ging sein Oevre Der Mann, der vergewaltigt wurde,
das 2006 nicht nur in einer Anthologie erschienen ist, sondern auch titelgebend für dieselbe war.

Aktuell arbeitet Felix zumeist an weiteren Kurzgeschichten, an Schokodummy und an zwei außergewöhnlichen Kochbüchern.
In Vorbereitung ist weiterhin ein humoristischer Tatsachenbericht über die Erlebnisse einer Frau in einem türkischen Kontaktforum im Weltnetz mit dem Titel
May beybi, piliz! (My baby, please!)
und die satirische Episodensammlung
Taxi! Taxi! (über den Alltag eines Berliner Taxifahrers).

Und das soll erst der Anfang sein.
Weitere interessante, viele bisher selten künstlerisch verarbeitete Themen sind schon grob erfasst und warten auf Ausarbeitung.

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© für alle Grafiken, Fotos, Texte: Felix Clervaux 2007
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